Spatenstich für die neue Lebenshilfe-Wohnstätte


Von links: Bauleiter Ferhat Coskun von Michael-Schmid-Architekten aus Augsburg, Ditmar Schimanski, Prof. Dr. Conrad Pfafferot, Gertraud Grünwald vom Aufsichtsrat der Lebenshilfe, der Vorsitzende Dr. Alfred Lehmann, Geschäftsführer Peter Koch, Wohnstättenleiter Walter Hahn und Architektin Michaela Ausfelder von eap-Architekten München

<Link zum Teleschaubeitrag von intv>

Am 25. Februar begannen mit dem offiziellen Spatenstich bei schönstem Sonnenschein und bester Stimmung die Bauarbeiten für die neue Wohnstätte an der Romy-Schneider-Straße in Ingolstadt.

Vorausschauend und bedarfsorientiert

Mit dem Bau der neuen Wohnstätte an der Romy-Schneider-Straße in Ingolstadt verfolgen die Lebenshilfe Werkstätten der Region 10 GmbH weiterhin und konsequent das Ziel dem Bedarf an Wohn- und Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Behinderung in unserer Region  heute und auch morgen gerecht zu werden.

„Wir erwarten in den nächsten Jahren eine wachsende Nachfrage von über 90 weiteren Wohnplätzen für Menschen mit einer Behinderung. Mit dem Bau der neuen Wohnstätte wollen wir vorausschauend und am Bedarf orientiert handeln“, so Peter Koch, Geschäftsführer der Lebenshilfe Werkstätten der Region 10 GmbH.

Die Lebenshilfe wird dabei aber nicht nur quantitativ den Bedarf decken, sondern auch qualitativ ein möglichst breites Spektrum an unterschiedlichen Wohnformen anbieten. Mit dem Neubau werden zusätzlich 28 Plätze für das Ambulant betreute Wohnen entstehen, bei dem die Bewohner die Wohnungen selbst anmieten, und 24 Menschen werden mit Förderung des Bezirk Oberbayerns in der neuen Besonderen Wohnform in drei Wohn-gruppen rollstuhl- als auch behindertengerechte Wohnplätze vorfinden. Den kurzfristigen Bedarf an Wohnplätzen wird die Lebenshilfe durch bereits eingeleitete Maßnahmen decken.

Für die Gestaltung des vierstöckigen Gebäudes zeichnet sich das beauftragte Architektur-büro „eap-Architekten“ aus München verantwortlich. Die Architektinnen Michaela Ausfelder und Ruth Wegener haben neben ansprechenden Zimmeraufteilungen und einer schönen Außenfassade auch einen Garten und Lichtinnenhöfe in ihrem Entwurf gelungen integriert. Neben den Wohnplätzen bietet die neue Wohnstätte eine hauseigene Wäscherei und eine Cafeteria als Ort der Begegnung.

Die Lage der neuen Wohnstätte, auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne, ist dabei ideal und unterstützt die Teilhabe der Bewohner am Leben in der Gesellschaft. In unmittelbarer Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten, der Klenze-Park bietet Raum für erholsame Spaziergänge und die Saturn-Arena mit ihren vielfältigen, sportlich-kulturellen Veranstaltungen ist nur wenige Meter entfernt. Mit den Bussen der INVG können die Bewohner die Innenstadt in acht Minuten erreichen.


Ziel der Baumaßnahme - Insgesamt 52 neue Wohnplätze:

-    28 Plätze für das Ambulant betreute Wohnen, die Einzimmerwohnungen im ABW werden eine Größe von 37-45 m² und die vier Zweizimmerwohnungen haben eine Größe von je 68 m².
-    24 Plätze in Wohngruppen für Menschen mit einem höheren Betreuungsbedarf. In diesen drei Wohngruppen werden jeweils acht Wohnplätze sowohl rollstuhl- als auch behindertengerecht ausgestattet.
-    
Gesamtbaukosten: 12,5 Mio. EUR
Bauzeit: Februar 2019 – Herbst 2020 / Frühjahr 2021
Grundstücksfläche: 2.500 m²        
Wohnfläche gesamt (Wohnungen und Wohngruppen): 2.504,85 m²
Architekturbüro: eap-Architekten, Kreittmayrstraße 105, 80335 München,
www.eap-architekten.de
Staatliche Förderung:
Das Bauvorhaben wird aus Mitteln des Freistaates Bayern mit 6 Mio. EUR Darlehen und 2 Mio. EUR Zuschuss gefördert.

nach oben