Aktuelles aus der Lebenshilfe Ingolstadt
Erweiterungsbau der WfbM Neuburg feierlich eingeweiht
11. Mai 2007

Über 400 Gäste feierten die Erweiterung |
Lange Jahre war die Werkstätte
in Neuburg das Sorgenkind der Lebenshilfe, denn eine permanente Überbelegung
der Räumlichkeiten belastete die tägliche Arbeit von Mitarbeitern und
Betreuungspersonal.
Doch nun hat die Not ein Ende und die neuen, freundlichen Räumlichkeiten
sind bezogen. Damit findet die mehrjährige Geschichte um die Erweiterung
des Standortes Neuburg ein glückliches Ende für alle Beteiligten.
Mit einem feierlichen Akt wurde der Erweiterungsbau am 11. Mai seiner Bestimmung
übergeben.
Der Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe Dr. Alfred Lehmann konnte an diesem
Tag rund 400 Gäste begrüßen und den Mitarbeiter freudig „ihr
Gebäude“ überreichen. Klaus Meyer, der stellvertretende Landesvorsitzende
der Lebenshilfe übermittelte in seinem Grußwort die Glückwünsche
des Landesverbandes und hob die Lebenshilfe Werkstätten der Region 10 als
vorbildliche Einrichtung hervor.

Feierliche Einweihung |
Die musikalische Umrahmung des Festaktes, bei dem auch der Geschäftsführer
Peter Koch und der Architekt
Klaus Stich in ihren Reden die Bedeutung der Erweiterung hervorhoben, oblag
dem Auwaldseequartett und dem Mitarbeiterchor Neuburg.
Nach dem kirchlichen Segen waren die externen Gäste eingeladen, an verschiedenen
Führungen teilzunehmen und die Räumlichkeiten kennen zu lernen. Ein
gemeinsames Mittagessen aller beendete den Tag.

kirchlicher Segen |

Musikalische Gestaltung durch
das Auwaldseequartett
und dem Mitarbeiterchor Neuburg |
Die Mitarbeiter arbeiten nun in hellen, freundlichen Gruppenräumen, die
eine multifunktionale Nutzung erlauben. Es entstanden zwei neue Doppelmontagen
mit direktem Zugang zum Lager und zwei neue Leichtmontagen mit angeschlossenen
Ruhe- und Sanitärräumen.
Endlich können nun auch wieder alle Sportangebote, die über mehrere
Jahre aus der Werkstätte ausgelagert waren oder in einem kleinen Zimmer stattfinden
mussten, in einem eigenen Gymnastikraum durchgeführt werden. Kurse im Rahmen
der begleitenden Maßnahmen finden im benachbarten Kreativraum statt, der
direkt auf diese Anforderungen zugeschnitten ist.
Umkleideräume, Toilettenanlagen, Lagerbereiche und einige Räume mehr
bringen die Werkstätte in Neuburg wieder auf den neuesten Stand, der durch
zusätzliche Umbaumaßnahmen im Altbestand ergänzt wird.
Eine Verbesserung ist vor allem in den Gruppenräumen der Leichtmontage
zu spüren, die mit der Kerzenwerkstatt
in Räume mit großer Fensterfront und angegliedertem Sozialraum umgezogen
sind. Endlich Platz zur Entfaltung, Platz für individuelle Betreuung, Platz
für kreative Ideen gerade in der Gestaltung neuer Produkte. Auch die Näherei
und Weberei
hat ihren Umzug in ein größeres Refugium schon hinter sich und ihren
Raum frei gemacht für eine Erweiterung der Schreinerei
zum einen und eine Ausweitung der Montagefläche zum anderen.

Foto: LH Archiv |

Foto: LH Archiv |

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Foto: LH Archiv |

Foto: LH Archiv |

Foto: LH Archiv |

Foto: LH Archiv |

Foto: LH Archiv |
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