Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Audi AG Peter Mosch trat am Freitag, 6. Oktober zu einer „Sonderschicht“ in den Lebenshilfe Werkstätten an. Im Rahmen der Aktion „Rollentausch“ konnte sich Peter Mosch als Verteter der Audi-Belegschaft, die der Lebenshilfe über viele Jahre durch die Weihnachtsspende verbunden ist, einen realistischen Blick über die Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung verschaffen.

Peter Mosch © Foto: LH Archiv |
In Begleitung von Dirk Naumann, Koordinator des AUDI-Betriebrats und Mitglied des Aufsichtsrates der Lebenshilfe, sollte ein Tag am Arbeitsplatz eines Menschen mit Behinderung verbracht werden. Da die Lebenshilfe Werkstätten sehr viel für Audi produzieren, freuten sich die Mitarbeiter mit Behinderung auf diese Aktion und hatten zwei Arbeitsplätze für Mosch und Naumann vorbereitet.
So wurde am Freitag tatkräftig produziert. Unter der Anleitung der Mitarbeiter wurden natürlich „Audi-Teile“ gefertigt. Während Dirk Naumann an diesem Tag fast 2 Gitterboxen Stoßdämpfer fertigte, arbeitete Peter Mosch aktiv an der Schalthebelverkleidung und lernte de unterschiedlichen Arbeitsgänge zur Fertigstellung kennen. Beide Gäste integrierten sich sehr schnell in die jeweiligen Gruppen und konnten intensive Kontakte innerhalb der Gruppe schließen.
Mit viel Lob für die tadellose Arbeit, die die beiden „Zeitarbeiter“ geleistet hatten, wurden sie von den Gruppen am Ende des Tages verabschiedet. Die Lebenshilfe Werkstätten bedanken sich an dieser Stelle für das Engagement und die Zeit und hofft auf baldiges Wiedersehen.

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Die Lebenshilfe Werkstätten nehmen teil an einer bayernweiten Aktion mit dem Namen Rollentausch, die von Sozialministerin Christa Stewens und vor allem den Wohlfahrtsverbänden gestartet wurde. Ziel der Aktion ist es, Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft die Möglichkeit zu geben, soziale Arbeit und Pflege in der Praxis kennen zu lernen.
Der Rollentausch ist Teil des Forum Soziales Bayern, das im Februar 2005 von Sozialministerin Christa Stewens gegründet wurde. Ziel des Forums ist es, im offenen Dialog zwischen Wohlfahrtsverbänden, Politik und Wirtschaft die Strukturen für ein soziales Bayern weiterzuentwickeln und die Notwendigkeit der sozialen Arbeit und Pflege wieder mehr in die öffentliche und politische Wahrnehmung zu rücken.

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