Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Dr.-Wilhelm-Reissmüller-Wohnstätten
erarbeitete ein Projektgruppe aus Bewohnern und Personal der Wohnstätten
eine Chronik, die einen Rückblick über die vergangenen Jahre und Einblicke
in das momentane Leben in der Wohnstätte bietet.

Übergabe der Chronik © Foto: LH Archiv |
Im Rahmen einer offiziellen Vorstellung wurde das erste Exemplar an Frau Elin
Reissmüller übergeben, deren verstorbener Mann als großer Förderer
der Lebenshilfe Werkstätten auch Namensgeber des Wohnheims ist.
Frau Reissmüller war es auch, die nach dem Tod ihres Gatten im Jahr 1993
am 6. Mai 1994 den ersten Spatenstich für das Projekt setzte.
So dankte die Bewohnerin Gisela Mantzel in einer kurzen Rede:

Rede von Gisela Mantzel © Foto: LH Archiv |
Sehr geehrte Frau Reissmüller,
wir möchten Sie in unserer Wohnstätte, die den Namen ihres leider bereits
verstorbenen Mannes trägt, recht herzlich begrüßen.
Am 24. September feiert die Dr. Wilhelm - Reissmüller Wohnstätte bereits
ihren 10. Geburtstag.
Als Vorboten zu diesem Jubiläumsfest haben wir in einer Projektarbeit eine
Chronik erstellt.
Nach den Grußworten von unserem Oberbürgermeister Herrn Dr. Alfred
Lehmann und dem Geschäftsführer Herrn Peter Koch, beginnt diese Chronik
mit einem Foto, das Sie beim ersten Spatenstich zeigt.
Diese Ehre soll Ihnen, sehr geehrte Frau Reissmüller, nun noch einmal übertragen
werden, in dem wir ihnen die erste Ausgabe unserer Chronik übergeben möchten.
Wir hoffen Ihnen damit eine kleine Freude bereiten zu können!
Ihr Mann hat viel Gutes für uns und die Lebenshilfe getan. Nach dessen Tod
sind Sie in dessen Fußstapfen getreten und führten sein Werk fort.
Dafür möchten wir Ihnen Danken, da unsere Wohnstätte sonst vielleicht
so, wie sie jetzt ist, nicht existieren würde. DANKE!
Im Namen der Projektgruppe möchte ich mich bei allen Bewohnern und Mitarbeitern
der Wohnstätte bedanken, die alle fleißig am gelingen der Chronik gearbeitet
haben.